Kinder
Wenn Kinderseelen leiden – und warum es nie zu spät ist, sich Hilfe zu holen
Ob bei jüngeren Kindern oder älteren Jugendlichen - Ängste aller Art wie Schulangst, große Trennungsängste, die panische Angst vor dem Erbrechen (Emetophobie), Panik, Zwänge oder das verzweifelte Klammern an Sicherheit und Kontrolle sind oft nur die Spitze des Eisbergs. Ganz gleich, welche seelischen Themen euch beschäftigen: Sie zeigen sich gerade auch bei Kindern und Jugendlichen nicht selten auch auf körperliche Weise. Wenn morgens der Bauch drückt, Übelkeit hochsteigt oder unerklärliche Beschwerden auftreten, obwohl organisch alles in Ordnung ist, stehen Eltern oft ratlos daneben. Leidet das Kind, leidet meist die ganze Familie mit.
Viele Eltern kommen erst dann zu mir, wenn der Leidensdruck im Alltag riesig ist, du das Gefühl hast, der Zug ist längst abgefahren, oder wenn ihr merkt, dass ihr euch auf euren bisherigen Wegen im Kreis dreht und ein entscheidendes Puzzleteil fehlt - weil das eigentliche Problem tief im Körper und im Unterbewusstsein verankert ist. Wenn man monatelang gekämpft, gewartet und gehofft hat, ist die Verzweiflung oft groß. Manche empfinden dann sogar eine gewisse Scham, sich erst jetzt (oder gefühlt „zu spät") Hilfe zu holen.
Das Wichtigste vorweg: Du musst dich dafür nicht schämen.
Manchmal ist es ein klar abgegrenztes, einmaliges Erlebnis – und genau da erleben viele Familien mit ursachenorientierten Methoden oft nach kurzer Zeit eine spürbare Erleichterung. Manchmal sind die Dinge aber auch komplexer und vielschichtiger, greifen tiefer in die Dynamiken ein oder beschäftigen euch schon über längere Zeit.
Ganz egal, an welchem Punkt ihr gerade steht und was ihr vielleicht schon hinter euch habt: In meiner Praxis gibt es keinen Druck, keine Bewertung und keine starren Schablonen.
Mein Spezialgebiet ist es, genau hinzusehen, wo die Angst, Zwänge oder eine tiefe Traurigkeit das Steuer übernommen haben, und Kinder, Jugendliche und ihre Eltern mit viel Herzblut, sicher, warm und fundiert da herauszuholen. Schritt für Schritt. Ich arbeite integrativ, je nach Kind zum Beispiel mit EMDR und Kinderhypnose. Dabei darf es auch mal richtig albern und spielerisch werden, wenn wir gemeinsam in Fantasiewelten abtauchen.
Weitere Informationen zu "meinen" Therapieverfahren findest du auf meiner Seite unter "Werkzeuge/Therapieformen"